SAMU - Berner Rüde, kastriert, geb. 06/18 - sucht erfahrene Zweibeiner die noch mit ihm lernen wollen und wartet in der Tierpension auf SEINE Menschen, die ihn dort auf jeden Fall mehrmals besuchen müssen

  • Hallo,
    ich bin Samu.

    Über den Partnerverein BSNH bin ich nach Bad Belzig gekommen.

    Es fällt sofort auf, dass ich nicht der typische Berner – Rüse bin, wie man ihn kennt und erwartet. Etwas kleiner, sehr agil und sportlich sind die Begriffe, die es ziemlich gut beschreiben.
    Ich bin also die Sportversion eines Berner.
    Ich durfte schon einmal ausziehen, jedoch wurde in meinem neuen Zuhause komplett unterschätzt, dass ich es nie gelernt habe mit Frust umzugehen oder geduldig zu sein.
    Meine Pfoten sind aktuell meine Achillesferse und ich mag es gar nicht dort angefasst zu werden, wenn ich der Person nicht wirklich vertraue. Das ist leider nicht beachtet und trainiert worden und nu bin ich wieder zurück in Tierisch Belzig.
    Hier wird gerade gut mit mir trainiert. Man sagt mir, dass “zur Ruhe kommen” das derzeitige Programm heißt. Ist ganz schön anstrengend, aber ich habe so gute Chancen auch endlich ein liebevolles aber konsequentes Zuhause zu finden.
    Derzeit sollte ich nicht in Familien mit kleinen Kindern.

    tierisch-belzig.de/vermittlungstier-samu/
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  • Leider gibt es hier keine guten Nachrichten.


    Trotz eines so positiven Kennenlernens, gelungenem Um- und Einzug zeigte sich nach den ersten Tagen, daß Samu situativ sein altes Verhaltensmuster zeigt. Auch der Einsatz einer Trainerin mit Erklärungen und Übungen war nicht durchschlagend erfolgreich, was in der Kürze der Zeit auch nicht möglich ist. So kam es zu einem erneuten, ernsthaften Beissvorfall und das Herrchen mußte ärztlich versorgt werden. Dadurch ist das beginnende Vertrauen zerstört und Samu ist seit letztem Wochenende wieder zurück in der Hundepension. Ein Glück für ihn, daß er wieder in das schon gewohnte Umfeld konnte, auch wenn es für uns traurig ist.
    Es geht Samu gut und die erste Trainingseinheit zum Thema "Frust aushalten" hat bereits stattgefunden. Samu kann damit nicht umgehen, weil er es von klein auf nicht lernen durfte. Er dreht sehr schnell hoch und weiß nicht wohin mit sich.

    Dazu hier ein langes Video.

    https://youtu.be/W3mxfoBupBE
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  • Tagebucheintrag vom 8. August 2021


    Samu's erste Woche in der Pension

    Die erste Woche in der Pension ist vorbei und Samu geht es sehr gut. Die ersten kleinen Trainingseinheiten in dem Freilaufbereich seines Zwingers haben stattgefunden. Sehr kleinschrittig geht es um :
    "Aufmerksamkeit dem Menschen gegenüber", kleine Freifolge, auch mal ein Sitz u/od. Platz. Antesten von körpersprachlichen Signalen (sehr fein abgestimmt) "sich groß" oder "klein" machen und Futter als Ressource.
    Jedes gewünschte positive Verhalten wird mit verbalem Lob und Futter bestätigt.

    Samu ist deutlich unsicherer als Grisu, kann sich aber dennoch auf das Training einlassen . Heute war der Trainer mit ihm bereits auf dem Hundeplatz, die o.g. Themen sind geblieben und hatten einen "neuen Anspruch" weil neues Gelände, d.h. viel Ablenkung durch Gerüche, Geräusche und visuellen Reizen.
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  • Tagebucheintrag vom 31.07.2021


    Samu ist gut in der Hundepension angekommen

    Heute fand die erste Kontaktaufnahme durch einen Trainer statt. Samu ist deutlich unsicher, konnte aber Futter nehmen ohne daß er bedrängt oder irgendwas von ihm verlangt wurde. Der Anfang ist gemacht .
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  • Tagebucheintrag vom 30.07.2021

    Samu zieht in die Hundepension

    Für Samu hat sich keine Familie finden können.

    Daher hat das Team entschieden, dass Samu in eine Hundepension mit Trainern ziehen soll.
    Dort gibt es kompetente Leute die mit dem Bären arbeiten werden und ihn auf ein "normales" Familienleben vorbereiten.
    Wir werden natürlich immer wieder über die Fortschritte berichten.

    Bei Interesse kann Samu gerne dort besucht werden.
    Die Tierpension ist in der nähe von Berlin.
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  • Tagebucheintrag vom 13.07.2021
    So jetzt habt ihr schon seit längerem nichts mehr von uns bzw. vielmehr Samu gehört. Was auch daran liegt, dass wir eine für uns schwere Entscheidung treffen mussten. Wir müssen Samu schweren Herzens wieder abgeben, wir erwarten Nachwuchs. Und auch wenn Samu im Kern ein wunderbarer Hund ist und wir gemeinsam bereits viel lernen konnten, bleibt immer noch der erhöhte „Risikofaktor“ Beißen bei ihm, sowie seine Reizempfänglichkeit. Wir hoffen das er in einer neuen Familie langfristig ein für ihn gerechteres Leben führen kann. Wir haben viel miteinander Trainiert, der Fortschritt ist für ihn extrem groß. Er wird uns sehr fehlen.


    Hier nochmal eine Revue unserer Erlebnisse mit Samu, wie er sich bei uns gezeigt hat:
    Zunächst galt es von unserer Seite aus unsere Erwartungen auf ein Minimum herunterzuschrauben, kleine Schritte zu machen und Samu damit die nötige Zeit zu geben sich an uns zu gewöhnen und Lernfortschritte zu machen.
    Er wurde zudem körperlich noch weiter durchgecheckt und wir hatten gute Trainingsstunden mit unserer Trainerin.


    Die Chiropraktikerin hat einige Blockaden bei ihm gelöst und uns eine Grünlippmuschelkur für seine Gelenke empfohlen, welche wir ihm seit dem mit seinem Futter geben.
    Beim Tierarzt wurden Röntgenbilder gemacht, die Blutwerte überprüft und er wurde vor einer Woche kastriert. Zudem kriegt Samu nun seit kurzer Zeit Zylkene, um ihn medikamentös zu mehr Ausgeglichenheit zu verhelfen. Inwiefern sich das positiv niederschlägt oder auch nicht, können wir aktuell jedoch noch nicht sagen.


    Samu zeigt im Alltag bei uns zwei Seiten. Auf der einen Seite ist er sehr aufgeweckt, verspielt und auch Verschmust. Bemerkt er das „Action“ bevorsteht, z.b. mit ihm rausgehen (anziehen, Leine nehmen), dreht er auf, springt hoch und beißt in die Leine. Trainingsmethode hierzu war immer wieder die Leine durch die Wohnung zu tragen, auch ohne die Absicht mit ihm rauszugehen und ihn von seinem Platz abzuholen, mit dem Gedanken, dass er lernt wir nehmen ihn mit auch ohne das er agiert, was sehr gut funktioniert.
    Draußen ist er sehr Bewegungsfreudig, am Anfang des Spazierganges oder nach einer Autofahrt ist er sehr aufgeweckt, eher überdreht, was früher oder später nachlässt, sofern ihn keine neuen Reize triggern. Beim Spazieren gehen hat Samu sein Futter über Suchspiele bekommen, dass lastet ihn gut aus. Und auch Übungen wie Sitz, Platz und vor allem „Bleib“ trainieren wir draußen viel.


    Drinnen zeigt er sich manchmal extrem skeptisch (scheinbar im Tagesverlauf zunehmend), Samu bleibt -auch wenn man ihn Ruft- abends zunehmend auf Distanz.
    Dass sind dann auch die Momente in denen er Einfriert, Zittert, anfängt zu Drohen mit Knurren, Zähne fletschen und auch Beißen. Draußen kann er auch ängstlich reagieren, dort zeigt er sich in der Folge gleich, allerdings ist er draußen insgesamt weniger skeptisch. Auch Schmuseeinheit beginnend mit viel Freude und überdrehten Verhalten, können im Verlauf Angstreaktionen bis zum Beißen auslösen.


    Insgesamt zeigt sich Samu gegenüber Männern deutlich skeptischer, als gegenüber Frauen. Kindern gegenüber ist er bisher neutral gestimmt. Gegenüber Artgenossen zeigt sich Samu ausnahmslos freundlich und verspielt.


    In einem Test von unserer Trainerin hat sich gezeigt, dass Samu in für ihn suspekten Situationen zu beißt/ zu beißen würde, sich aber nicht verbeißen würde, sondern anschließend Schutz sucht. Er zieht sich nach dem Versuch zu beißen zurück. Wenn man ihn kennenlernt, lernt man auch diese Momente zu lesen in seinem Gesichtsausdruck und in seiner Körperhaltung. Diese Situationen haben wir zunächst versucht vollends zu vermeiden, um eine Bindung und Vertrauen aufzubauen. Dann haben wir angefangen ihn für Berührungen zu belohnen, um so einen positive Verknüpfung herzustellen, mit kleinen positiven Fortschritt, aus der Hand Fressen funktioniert, allerdings lässt es ihn ambivalent reagieren, manchmal zeigt er trotz Fressen deutliche Angstreaktionen.
    Seit dem Training letzte Woche trägt Samu überwiegend seinen Maulkorb, damit wir ihn nun in solchen Situationen Maßregeln können und ungehindert Distanz schaffen können, da er diese im überdrehten Zustand unterschreitet.


    In unserer Wohnung ist Samu überwiegend auf seinem Platz, wir schicken ihn da hin und lassen ihn da „Bleib“ machen, manchmal ist er da auch angebunden, damit er lernt das dies sein Ruhepunkt ist und er sich dort entspannen kann. Hier zeigt Samu mittelmäßigen Fortschritt.


    Insgesamt ist er sehr reizempfänglich, was ihn dann überfordert und sich in Unruhe bzw. auch mal in anhaltendem Bellen, Quietschen und Jammern zeigt.


    Alleine bleiben ist für ihn kein Problem.


    Unsere Trainerin denkt es ist möglich, dass drohen und beißen mit viel Training bei seinen Herrchen/Frauchen „abzustellen“. Er wird jedoch immer ein Hund sein für den man Manager sein muss, dass heißt Samu gedanklich immer einen Schritt voraus sein. Da er den Maulkorb sehr gut trägt, ist zudem darüber nachzudenken ihn diesen dauerhaft tragen zu lassen. Er hat diesen akzeptiert. Außerdem ist vorne eine größere Öffnungen durch die er Fressen und Trinken kann. Wenn wir ihm den Maulkorb aufsetzten wollen, ist Samu ähnlich aufgeregt wie beim nehmen der Leine.


    Mit Samu zum Tierarzt gehen ist grundsätzlich kein Problem. Er lässt die Behandlung ängstlich aber ohne drohen über sich ergehen. Unser Tierarzt vermutet ein Traumatisches Erlebnis.


    Also vielleicht nochmal kurz zusammenfassend: Samu ist ein liebenswerter, agiler und aufgeweckter Hund. Er darf nicht verhätschelt werden, sondern braucht klare Strukturen an denen er sich orientieren kann. Er ist lernwillig (hat auch bereits einiges gelernt). Es sind jedoch auch noch viele „Baustellen“ zu bearbeiten. Ein langfristiges, kleinschrittiges und konsequentes Training ist daher unablässig. Da er nunmal drohen und beißen zeigt, sollte man zwar Respekt haben, aber sich davon nicht dauerhaft einschüchtern lassen.
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  • Tagebucheintrag vom 21.06.2021
    Wir haben uns nochmal getraut. Dieses Mal zwar nicht am Rhein sondern am See, aber ich bin trotzdem stolz auf Samu.
    Ich muss gestehen, dass ich ihn erst gar nicht mitnehmen wollte, weil ich unseren letzten Rheinbesuch noch im Kopf hatte...aber Garrit hat mich dann doch überzeugt und wir haben uns ein abgelegenes Plätzchen gesucht. Auch wenn ihm Wasser nur geheuer ist so lange wie er stehen kann, hatte er doch sichtlich Spaß an der kleinen Abkühlung. Und nach der Anstrengung konnte er sich dann sogar am Rand auch noch entspannen.




    Ansonsten sind wir immer noch fleißig am trainieren und am Sonntag gab es dann auch ein Erfolgserlebnis. Ich konnte das erste Mal mit ihm raus gehen ohne das er in die Leine gebissen hat.
    Das Füttern für Berührungen fällt ihm immer noch sichtlich schwer und man muss ihn dafür wirklich genau lesen, um zu schauen wann man mit ihm das überhaupt trainieren kann. Seine Angst übermannt ihn da leider immer wieder. Und er durchschaut einen sehr schnell. Hat man nur ein bisschen von seinem „ollem“ Trockenfutter in der Hand überlegt er es sich zweimal, ob er trainieren möchte. Hat man aber Leckerlis ist er da schon sehr viel bereitwilliger einen in seine Nähe zulassen. Er versucht doch immer wieder die Spielregeln selbst aufzustellen.
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  • Tagebucheintrag vom 08.06.2021
    Und schon sind wieder zwei Wochen vergangen, wo bleibt bloß die Zeit.


    Wir waren in der Zwischenzeit bei der Chiropraktikerin, beim Tierarzt und beim Hundetraining
    Die Chiropraktikerin hat einige Blockaden in seinem Körper lösen können. Insbesondre waren seine Knie in Mitleidenschaft gezogen worden, die er nur kaum bewegt hat. Einiges saß auch unterm Geschirr. Sodass wir jetzt ein schickes (gelbleuchtend), neues Geschirr für Samu haben, damit das nicht mehr zu Blockaden führen kann. Zudem kriegt er jetzt eine Grünlippmuschelkur für seine Gelenke.


    Die Blutwerte sind bis auf ein Leberwert alle in Ordnung. der leberwert muss dann nochmal überprüft werden in zwei Monaten. Unser Tierarzt dürfte ihn dieses Mal jedoch auch von seiner „anderen Seite“, der ängstlichen Seite. Die man sich, wenn man ihn kennenlernt, erstmal nicht vorstellen kann.


    Das Hundetraining hat uns wieder sehr gut gefallen und wir sind auf die nächsten Wochen gespannt, wie es dann mit der Umsetzung klappt Unsere Trainerin hat ihn heute zunächst ein bisschen getestet, insbesondere in seinem Abwehr/Angriffsverhalte. Wa zwar gezeigt hat das er schnappen würde, aber dann auch wieder einen Rückzieher macht und sich nicht verbeißt. Im Training wird es jetzt immer darum gehen, dass er nur bei Berührungen sein Futter erhält, um so die schlechten Erfahrungen nach und nach zu überlegen. Die Kunst wird aber natürlich auch hier sein, nur positive Momente zu schaffen.
    Wir haben das ganze Heute auch beim Geschirrwechsel mal ausprobiert und er ließ sich durch das Futter (Lachspaste) auch gut ablenken und ist nicht in seine Schockstarre verfallen.


    Also alles in allem fühlt es sich manchmal schon immer noch an wie ein Lauf auf rohen Eiern, aber mittlerweile zumindest mal mit immer mehr Struktur und auch kleinen Erfogserlebnissen.






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  • Tagebucheintrag vom 26.05.2021
    Die Zeit verfliegt mal wieder...und ich muss überlegen was überhaupt so passiert ist.


    erstmal waren wir letzte Woche Donnerstag beim Tierarzt und Samu hat Blut abgenommen bekommen. Insgesamt hat er es auch gut gemacht, wobei ich hier auch kurz unseren Tierarzt loben muss, der sich zum Glück sehr viel Zeit genommen hat. Samu hat es zwar sichtlich stocksteif über sich ergehen lassen und er hat nicht versucht zu schnappen


    So langsam merken wir auch ein paar Trainingsfortschritte. Garrit kann mittlerweile mit Samu rausgehen ohne das er einen übermäßigen Freudentanz aufführt. Das ist natürlich zum einen das was wir erreichen wollten, aber andererseits hat Garrit es dadurch auch schwerer ihm die Leine dran zu machen, weil er in seinen Ruhephasen manchmal Angst vor Nähe hat. Bei mir ist Samu immer noch sehr aufgedreht, sobald er mitkriegt, dass ich mit ihm rausgehen möchte. Aber auch hier ist es mit dem „Leine beißen“ schon besser geworden. Und beim „Suchen“ spielen hat er auch schon ein bisschen Geduld gelernt, sodass er jetzt sitzen bleibt während man dir Leckerlies für ihn versteckt.
    An Pfingsten waren wir bei meinen Eltern und waren sehr positiv überrascht, dass alles so gut geklappt hat. Am Anfang war er natürlich recht aufgeregt, dass hat sich dann allerdings auch schnell wieder gelegt nachdem er gemerkt hat, dass niemand was von ihm wollte. Am liebsten würde er die ganze Zeit bei uns unterm Tisch liegen, ansonsten liegt er auf seiner Decke.


    Also im Großen und Ganzen laufen die Tage ohne große Probleme ab und wir sind gespannt wie es bald mit dem Training weitergeht
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  • Tagebucheintrag vom 16.05.2021
    Und schon wieder ist ein Woche ohne viel Aufregen vorbei gegangen...


    Wir hatten noch ein Trainingsstunde bei einer anderen Trainerin, die auch besser gefallen hat als die erste...wir haben uns da ein bisschen besser „abgeholt“ gefühlt, auch wenn die Ansätze aus meiner laienhaften Sicht ziemlich ähnlich sind.


    Die zweite Trainerin vermutet, dass Rücken oder Bauchschmerzen hat und er sich deswegen teilweise auch so ambivalent verhält bzw. gerne gestreichelt wird wenn er aufgedreht ist und unter Adrenalin steht, weil er dann keine Schmerzen hat, aber wenn er runterfährt und irgendwo liegt die Schmerzen auch kommen und er sich insbesondre in diesen Momenten deswegen auch nicht anfassen lassen möchte und droht.
    Das heißt wir werden Samu jetzt auch körperlich nochmal checken lassen, also den Schilddrüsenwert, um ihn dann ggf. einstellen zu lassen, Chiropraktikertermin um Blockaden oder ähnliches im Rücken auszuschließen und dann ggf. auch noch eine Futterumstellung....wir sind sehr gespannt was dabei rumkommt.


    Ansonsten setzen wir unser Training fort, es sind jetzt zwar keine Riesen Sprünge zu erkennen, aber zumindest fühlen wir uns im Umgang sicherer und Samu schafft es auf seiner Decke gut zur Ruhe zukommen. Ich bin auch immer wieder begeistert wie gut er draußen auf seinen Namen hört, selbst wenn er irgendwo Hunde toben sieht und schon und losrennt, ist es gut möglich ihn abzurufen bevor er ans Ende der Leine gelangt ist. Er bremst dann ab und guckt und wenn man ein zweites Mal ruft, kommt er dann auch zurückgerannt
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  • Tagebucheintrag vom 10.05.2021
    Julia, da hast du meine Gedanken absolut gut erraten, ich habe mich wirklich über mich selbst geärgert, sage mir jetzt aber „aus Fehlern lernt man“
    Sieben Meilen Stiefel sind wieder ausgezogen und wir versuchen zu entspannen, da hilft dann aber auch wenn man selber am arbeiten ist und einem nicht so viele Flausen in den Kopf kommen


    Und wir haben noch einen super Leckerli-Versteck- Such- Baumstamm gefunden...die Nase funktioniert auf jeden Fall hervorragend Bearbeiten

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  • Tagebucheintrag vom 09.05.2021
    Vielen Dank für den Zuspruch und das Mut machen, das können wir gut gebrauchen.
    Wir haben ja nun wieder eine weitere Woche zusammen gemeistert und jetzt auch unsere erste Trainingsstunde hinter uns.
    Die Woche an sich war tatsächlich relativ gut, also zumindest so das wir „unschöne“ Situationen vermeiden konnten und so weiter gemacht haben wie bisher….es sind natürlich immer noch die gleichen Problemlagen wie bisher….Die Spaziergänge sind immer noch eine wahnsinnige Herausforderung für mich und Samu, da haben wir den richtigen Dreh noch nicht so raus.


    Und gestern war dann die Hundetrainerin bei uns zu Hause. Wir haben das Training vorsichtshalber mit Maulkorb gemacht. Hauptthema war jetzt eigentlich erstmal das Aufdrehen/ Überdrehen, wenn wir mit ihm rausgehen wollen. Im Kern war das Thema, dass wir uns Samu noch klarer gegenüber verhalten und den Spieß versuchen umzudrehen (wir agieren und er reagiert und nicht anders herum). Das stellte sich bei unserer Abendrunde dann direkt mal als sehr langwierige Aufgabe dar. Damit er überhaupt annähernd ruhig und ich fertig zum Spazieren angezogen war, hat dann in der Prozedur (immer wieder abbrechen, wenn er aufsteht und aufdreht) über eine Stunde gedauert. Ich merke dann aber auch immer wieder wie klar, nachvollziehbar und umsetzbar mir das Training erscheint solange die Trainerin da ist, wenn ich dann wieder alleine mit ihm übe, dann schon manchmal wieder tausend Fragen im Kopf habe.
    Wir hatten uns natürlich auch ein bisschen erhofft, das sie uns schon beim Thema; Drohen Tipps gibt, aber das ist wohl leider einfach noch zu früh…und da müssen wir unsere Erwartungen auch noch ein bisschen auf ein realistisches Maß runterschrauben.


    Ich denke insgesamt müssen wir uns selber auch immer wieder dran erinnern, dass es dann doch auch erst zwei Wochen sind, die wir bisher gemeinsam hatten (es kommt uns nur schon sehr viel länger vor) und uns, aber natürlich Samu auch einfach mehr Zeit geben müssen. Ich hoffe natürlich trotzdem, dass sich das Training bald bemerkbar macht.


    Heute der Tag verlief zunächst auch recht ruhig, der Abschluss ist dann leider nur ein bisschen in „die Hose gegangen“. Wir dachten wir machen einen netten Ausflug für einen großen Spaziergang am Rhein (das Wetter war ja auch so gut), nur leider sind wir da an den Punkt gekommen, dass Samu irgendwann so überfordert war, dass wir ihn mehr schlecht als recht wieder runterbekommen haben bzw. zumindest Mal auf ein Mittelmaß an Überdrehtheit. Und dann haben wir ihm heute das erste Mal die Ihren gereinigt mit dem Mittel. Das haben wir natürlich auch mit Maulkorb gemacht. Danach hat er ziemlich lange gebraucht, um sich wieder zu entspannen. Jetzt ist er natürlich total kaputt und schläft schon tief und fest...
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  • Tagebucheintrag vom 01.05.2021
    Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll...deswegen erzähle ich mal ein bisschen wild durcheinander, was mir grade so einfällt.


    Bei mir ist Gino überwiegend sehr sehr aufgeregt und dann leider auch soweit das er nicht mehr ansprechbar ist und wir letztens auch einen Spaziergang abbrechen mussten, weil er sich so hochgeschaukelt hat, dass einfach gar nichts mehr ging und er von seinem hohen Level nicht wieder runtergekommen ist.
    Er beißt bei mir auch immer wieder in die Leine und versucht daraus ein Zieh-und Zerrspiel zu machen und da er dann auch immer wieder „nachschappt“ kommt er auch immer näher an meine Hand, sodass ich dann die Leine fallen lasse (mich natürlich drauf stelle) bis er sie auch los lässt. Meistens beginnt das Spiel jedoch von vorn wenn ich die Leine wieder aufnehmen will. Von Ute habe ich dann gestern den Tipp bekommen ihm in dem Moment eine Alternative anzubieten, also habe ich jetzt immer ein Kuscheltier dabei und habe es heute dann auch mal ausprobiert - mal klappt es, mal nicht - dann hat man fast das Gefühl das es in seinem Kopf rattert und er sich denkt „warum spaziert die jetzt so gemütlich weiter“ und dann überlegt er sich doch lieber wieder in die Leine zu beißen und dran zu ziehen.
    Draußen ansprechen geht auch leider nur bedingt, also er lässt sich zwar rufen und kommt dann auch aber auch da überdreht er dann sehr schnell und wirft sich vor meine Füße, dreht sich auf den Rücken oder springt hoch. Das ist dann wirklich immer eine Gradwanderung, deswegen rufe ich ihn nur selten zwischendurch, belohne ihn dann aber nur mit einem knappen Wort und dann geht es weiter.
    Also da muss ich tatsächlich sagen ist auch jeder Spaziergang eine Herausforderung, zumindest bei mir. Bei Garrit ist er auch draußen ruhiger und lässt sich leichter Händeln, außer manchmal wenn er ihn an der Leine kurz nehmen muss, dann kann es auch schonmal sein das Gino anfängt zu Knurren.
    Wir hatten auch ein für uns etwas seltsame Situation mit ihm draußen, da war er relativ aufgedreht, wir haben uns auf die Treppe gesetzt und er hat sich ziemlich dicht zu unseren Füßen gelegt und als dann bei ihm Ruhe einkehrte, fing er an zu brummeln, als sei ihm die Nähe dann erst bewusst geworden.
    Drinnen gab es in letzten Tagen eigentlich keine Probleme, aber da muss man natürlich auch einfach sagen, dass wir ihn abgesehen vom füttern und Maulkorb- sowie Leinentraining komplett ignorieren und auch jegliche Situation vermeiden wollen, wo er knurren könnte. Obwohl auch das ignorieren manchmal echt schwer ist, es juckt uns in den Fingern wenn er seinen Hundeblick aufsetzt und sich mit seinem Köpfchen mal so anschmiegt, da kann man wirklich schwach werden.
    Insgesamt ist es deswegen auch bei uns ein kleines Gefühlschaos momentan, weil wir aktuell noch nicht so einschätzen können wohin die Reise geht und wir mit Gino zusammenfinden können, sodass es für alle angenehm ist.


    Ein/e Hundetrainer/in zu finden gestaltet sich leider ein bisschen schwierig, da alle ziemlich ausgebucht sind und teilweise auch nicht nach Hause kommen auf Grund der aktuellen Situation.
    Aber wir haben jetzt zumindest mal einen Termin für nächste Woche Samstag bei uns zu Hause und wir sind sehr gespannt, hoffen das wir dann ein bisschen handlungssicherer werden und ein bisschen planvoller wie es weiter gehen kann.
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  • Tagebucheintrag vom 27.04.2021
    Wir haben zwei sehr unterschiedliche Tage mit Gino hinter uns.
    Tagsüber ist Garrit mit Gino die meiste Zeit alleine und der erste Tag (Montag) verlief nicht so gut. Gino hat ihn ein paar Mal angeknurrt und auch mal seine Zähne gezeigt. Zudem hat er sich sehr ängstlich durch die Wohnung bewegt (eingeklemmter Schwanz, tapsig, steif im Körper). Als ich dann zu Hause war, war es wieder einfacher mit ihm, da er sich dann nicht so ängstlich insgesamt zeigt.
    Wir mussten ihm dann direkt noch eine Zecke entfernen, wofür wir ihn zur Ablenkung gestreichelt haben und gleichzeitig die Zecke entfernt haben, was dann auch geklappt hat. Das streicheln hat er jedoch nur mit sehr viel körperlicher Anspannung „über sich ergehen lassen“.


    Heute war Gino dann auch als er mit Garrit alleine war nicht so ängstlich unterwegs und es kam nicht nochmal zu einer Situation in der Gino knurrt.
    Das streicheln haben wir jetzt erstmal komplett eingestellt und wir haben heute noch mit weiteren kleinen Trainingseinheiten begonnen; die Leine in der Wohnung immer wieder spazieren getragen, damit Gino mit der Zeit lernt, dass Leine in die Hand nehmen nicht direkt Action bedeutet und das Maulkorbtraining.


    Gino scheint uns auch sehr gelehrig, bereits nach diese kurzer Zeit ist es möglich ihn auf seinen Platz zu schicken, auch wenn man ihn vielleicht 2-3 mal auffordern muss und ihn immer wieder dran erinnern muss das er dann auch da bleibt, weiß er doch sehr genau was gemeint ist.


    Jetzt warten wir grade noch auf einen schnellen Termin bei unserer Hundetrainerin.
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  • Tagebucheintrag vom 25.04.2021
    So...dann hier schonmal ein kurzer Bericht von unserem ersten gemeinsamen Tag.


    Wir sind gegen Mittag bei uns zu Hause angekommen und haben uns dann erstmal draußen alle kennengelernt und uns ein bisschen beschnuppert. Meinem Freund, Garrit war Gino zunächst noch skeptischer gegenüber als mir, aber das Eis konnte dann doch mit einer Streicheleinheit gebrochen werden.
    Drinnen haben wir Gino dann erstmal seine Plätzchen eingerichtet und gezeigt. Ansonsten haben wir ihn erstmal in Ruhe gelassen. Er konnte sich dann auch ziemlich schnell, nachdem er alles einmal erkundet hatte, runterregulieren und hat eine Runde geschlafen.


    Heute Abend haben wir dann noch ein große Runde gedreht. Auch bei uns drehte er sofort auf, wenn man die Leine nur in die Hand genommen hat und auch wenn wir ihn draußen mal gelobt haben (er hört tatsächlich ganz gut auf seinen Namen), aber alles sehr freundlich.


    Sein Futter hat er heute Abend innerhalb weniger Minuten inhaliert und getrunken auch schon.


    Wir sind gespannt auf die kommenden Tage, denn auch wir müssen uns jetzt erstmal wieder an einen Berner im Haus gewöhnen





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  • 25.04.2021

    Leider passt die Chemie zwischen Gino, Katrin und Dieter so gar nicht, es gab immer wieder mal unschöne Vorfälle .
    Daher haben die Beiden sich schweren Herzens entschieden Gino wieder zurück an BSNH zu geben.

    Gino ist nun heute mit seinem Pflegekörbchen zu Judith E. gezogen .
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